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Jörg Schulte

Professor für Slavische Literaturen
Slavisches Institut der Universität zu Köln
Weyertal 137 • 50931 Köln
☎ +49 221 470-3356
j.schulteSpamProtectionuni-koeln.de
Sprechstunde: jederzeit nach Vereinbarung per e-mail
zoom-Raum 

Die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten ist in den Fächern „Slavistik“, „ROME“ und „Lehramt Russisch“ möglich, die Betreuung von Masterarbeiten in  „Cultural and Intellectual History between East and West“ (CIH) und „Komparatistik“, die Betreuung von Promotionen in „Slavistik“ und „Komparatistik“. Bitte vereinbaren Sie eine individuelle Sprechstunde.

Vita

Jörg Schulte ist seit 2014 Professor für Slavische Literaturen an der Universität zu Köln. Nach dem Studium in Regensburg, Odessa, Hamburg und London promovierte er mit einer Arbeit über rabbinische Quellen in den Werken von Isaak Babel’, Bruno Schulz, Danilo Kiš und Emmanuel Lévinas an der Universität Hamburg. Er unterrichtete am Zentrum für das Nachleben der klassischen Antike in Mittel- und Osteuropa (OBTA) der Universität Warschau und war von 2003 bis 2005 Fellow am Warburg Institute (London). Im Jahr 2011 lehrte er im Rahmen einer Gastprofessur an der Fakultät Artes Liberales der Universität Warschau. Für seine Studien zur polnischen Renaissance erhielt er auf dem 6. Weltkongress für Polonistik den Jan-Kochanowski-Preis für die Jahre 2012 bis 2016. Von 2009 bis 2014 war Jörg Schulte im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „Saul Tschernichowski und die hebräische Renaissance“ als Honorary Research Associate am Department for Hebrew and Jewish Studies des UCL sowie in der Abteilung für Komparatistik der Hebräischen Universität. Von 2009 bis 2011 war er Koordinator des Netzwerks Russian-Jewish Cultural Continuity an der University of Bath, im Jahr 2020 war er ein Visiting Scholar am Israel Institute for Advanced Studies (IIAS) an der Hebräischen Universität. Jörg Schulte ist Gründer des internationales Masterstudiengangs Cultural and Intellectual History between East and West (Warschau – Moskau – Belgrad – Ljubljana – Köln).

Seine Forschungsinteressen umfassen das Nachleben der klassischen Antike in den slavischen Kulturen, die hebräische Renaissance in Mittel- und Osteuropa, die Geschichte der Poetik und Metrik in der russischen, polnischen, serbischen, kroatischen, bosnischen und hebräischen Literatur sowie die Geschichte der Idee des »poetischen Geheimnisses« und ihre Bedeutung für die philologische Arbeit.

Weitere Tätigkeiten